Chemie im Alltag
Auch wenn wir glauben, wir können Chemie völlig ausschließen, wird uns das gar nicht gelingen. Jeder Vorgang, egal ob in unseren eigenen vier Wänden oder sogar in unserm Körper. Überall ist Chemie mit im Spiel. Alleine die Nahrungsmittel bestehen aus chemischen Verbindungen. Das Kauen und die Verdauung, nichts geht ohne chemisches Zusammenwirken.
Dass Chemie aber einen sehr schlechten Ruf hat, ergab kürzlich eine Studie. Hören die Menschen nur Chemie sind sie bereit, sich gegen alle chemischen Elemente auszusprechen. Oft lassen aber schon alleine die chemischen Ausdrücke eine Abneigung empfinden, obwohl es lebenswichtige Stoffe sind, wie zum Beispiel Wasser. Eine Studie ergab das Leute sich für das Verbot von Dyhydrogenmonoxid entschlossen hatten. Als sie aber hörten, dass die sich bei diesem Stoff gegen Wasser aussprachen, zogen sie dieses Misstrauen sofort zurück. Mit diesem chemischen Wortbrocken handelt es sich einfach um H20, unser wichtiges Wasser.
Das zeigt eigentlich die Abneigung gegen Chemie.
Wir werden regelrecht in Chemie eingepackt
Es kann kein Lebewesen, das Chemie und ihre Folgen umgehen kann. Obwohl Verbindungen mit Chemie schon zu früheren Zeiten ein großer Segen war, ist unsere heutige Chemie leider oft zu Recht mit einem Fluch belegt, weil einige diese Stoffe unsere Gesundheit kaputtmachen können.
In der Medikamentenerzeugung wurden noch vor Hunderten von Jahren Salben mit Quecksilber angereichert. Natürlich gibt es so etwas schon lange nicht mehr, die Pharmaindustrie bringt aber immer neue Medikamente auf den Markt. Da die meist rasch eingesetzt werden müssen, kommt leider die Testphase viel zu kurz. Und es kann dadurch nicht ausgeschlossen werden, dass die Menschen oder die Umwelt einen Schaden davon bekommen, der sich erst zu einem späteren Zeitpunkt bemerkbar macht.