Wirtschaftliche Bedeutung der Chemie

Der Mensch betrachtet die Chemie oft mit kritischen Blicken. Genügend Unfälle und Tragödien hat die Chemie bereits ins Abseits gerückt. Durch die freiwerdenden Gifte leiden Mensch, Tiere und Umwelt besonders schwer. Nicht immer werden die Schäden sofort bemerkt, sehr oft sogar wirken sie sich erst ein Jahrzehnt später aus, wie zum Beispiel, durch häufig auftretende Krebserkrankung.

Die Chemie als Wirtschaftfaktor
Das Wort Chemie stammt aus dem Griechischen und bedeutet Umwandlung. Für die Wirtschaft ist Chemie ein umsatzprächtiger Geschäftszweig. Chemie wird eingesetzt zur Erzeugung von verschiedenen Kunststoffen, Düngemittel, Spritzmitteln und Medikamenten. Die Grundstoffe dazu bilden immer Ammoniak und Schwefelsäure.
Fast keiner glaubt, dass auch bei der Erzeugung von Computer die Chemie nötig ist oder bei der Herstellung von Benzin. Ein Auto könnte es ohne Chemie gar nicht geben. Ohne diese chemische Verbindung müssten wir auf viele angenehme Selbstverständlichkeiten verzichten.

Überall ist Chemie
Verbrennt an einem gemütlichen Wintertag das Holz knisternd im Kamin, ist das genauso ein chemischer Vorgang, als wie zum Beispiel in der Küche beim Kochen Chemie mit eingebaut ist. Lebensmittel verändern sich durch Rasten, Kochen oder Backen, sodass diese Vorgänge auch chemische Prozesse genannt werden.
Natürlich ist auch in Kosmetika und Reinigungsmitteln eine Menge Chemie enthalten, ohne die wir unseren Alltag total umstellen müssten. Wo noch unsere Großmütter mit der Kernseife am Waschtrog geschuftet haben, löst für uns heute eine gut duftende Reinigungslösung rasch und verlässlich ohne unser Zutun fast den Fleck vor unseren Augen. Und so etwas schaffen nur chemische Verbindungen.
Wird hingegen ein Kalkfleck mit Essig oder Zitrone entfernt, ist auch Chemie in Spiel. Durch das Zusammenwirken von den beiden Stoffen entsteht erst wieder ein chemischer Prozess.

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